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Bewerbung Online - Karriere & Jobben

Onlinebewerbung

Heutzutage greift das Internet in immer mehr Bereiche des Lebens ein: Man kann dort Pizza bestellen, den Traumpartner finden, MP3-Player kaufen und verkaufen, ebenso Computerspiele, Nachttöpfe und OP-Besteck. Und... man kann sich online bewerben. Das spart Portogebühren, geht schnell, verführt mitunter jedoch auch dazu, die Bewerbung mit etwas weniger Sorgfalt anzugehen. Manchen Verführungen sollte man widerstehen können!

Onlinebewerbung - wer keine möchte, bekommt keine!

Die Möglichkeit der Onlinebewerbung wird vor allem bei Online-Stellenangeboten gegeben; auch hier steht allerdings mitunter bei Anzeigen dabei, dass Bewerbungen auf dem Postweg geschickt werden sollen: Das sollte man Ernst nehmen. Wer explizit keine Online-Bewerbungen bekommen möchte, dem sollten auch keine geschickt werden. Die Gefahr ist ansonsten groß, dass die liebevoll gestalteten Bewerbungen sofort im virtuellen Papierkorb des Desktops landen.

Sorgfalt

Wie schon erwähnt, neigen manche Bewerber dazu, eine schnelle Online-Bewerbung mit weniger Sorgfalt zu gestalten als eine schriftliche Bewerbung via Post. Mag auch der ein oder andere private Chatpartner vor Rechtschreibfehler strotzende Chat-Beiträge dulden, ein Personalentscheider wird dies angesichts einer schludrig geschriebenen Bewerbungsmail nur in seltensten Fällen tun. Auch auf seine E-Mail-Adresse sollte man achten, wenn man Bewerbungen online verschickt: Die Adresse "klausimausi@wasauchimmer.de" wird potenzielle Arbeitgeber nicht überzeugen: Man sammelt Minuspunkte. Bestenfalls schickt man seine Bewerbung nicht an eine allgemeine Mailadresse wie "info@potenziellerArbeitgeber.de", sondern an eine konkrete und für die Bewerbung zuständige Person im Unternehmen. Etwas Recherche kann da hilfreich sein.

Anschreiben und Betreff

Onlinebewerbungen können in Form von E-Mails mit Anhang versendet werden. Ab und an verwenden Unternehmen auch Kontaktformulare, die die Kontaktaufnahme mit ihnen erleichtern und für Bewerbungen genutzt werden sollen. Bei der Online-Bewerbung entspricht der vom Bewerber geschriebene Mailtext oder der Text im Kontaktformular dem Anschreiben bei Bewerbungen via Post. Auch hier gilt: Dieser Text sollte nicht zu lang werden und dennoch nicht nach Massen-Anschreiben klingen, das für alle Gelegenheiten genutzt wird. Wird die Mail als HTML-Mail verschickt, so gibt es Möglichkeiten zu formatieren und das Anschreiben damit optisch gut zu gestalten. Eine "nur Text" Mail läuft dagegen nicht Gefahr fehlerhaft angezeigt zu werden. Der Betreff der E-Mail sollte in jedem Fall deutlich machen, dass es sich bei der Mail um eine Bewerbung handelt und um welche Position es bei der Bewerbung geht.

Dateianhänge

Den Lebenslauf sollte man als Dateianhang verschicken. Am besten integriert man das mitzuschickende Foto in die Datei. Für die Gestaltung des Lebenslaufs eignen sich neben Textprogrammen wie Word auch Layoutprogramme wie beispielsweise QuarkXpress oder Publisher. Allerdings sollte man Letztgenannte nur nutzen, wenn der Computer die erzeugte Datei schließlich in eine PDF-Datei umwandeln kann; ansonsten läuft man Gefahr, dass der Adressat der Bewerbungsmail den Dateianhang nicht öffnen kann. "PDF" ist das Dateiformat, das vom Acrobat Reader gelesen wird, einem Programm, das praktisch auf jedem Computer vorhanden ist und im Notfall kostenlos heruntergeladen werden kann. Auch in Textprogrammen gestaltete Lebensläufe sollten - wenn möglich - ins PDF-Format umgewandelt werden. Sollte eine Umwandlung ins PDF-Format nicht funktionieren, nutzt man am besten ein so gängiges Programm wie Word. Ein Virenscanner sollte die zu verschickende Datei jedoch auf jeden Fall prüfen, bevor man auf den Senden – Button drückt. Wer Viren verschickt, hat ganz schlechte Karten!

Zeugnisse

Wer einen guten Scanner hat, kann Dokumente wie Zeugnisse oder Zertifikate einscannen und beispielsweise hinter dem Text für den Lebenslauf in eine Datei einfügen. Es ist besser, eine größere Datei als Anhang zu verschicken als viele kleine. Dem Adressaten der Mail erspart dies Arbeit. Lassen sich die Dokumente nicht einscannen, so reicht auch ein Hinweis, dass man die Dokumente bei Bedarf gern auf dem Postweg nachschickt oder bei einem Bewerbungsgespräch mitbringt.

Weitere Informationen:
»
» Bewerber-Knigge bei Spiegel
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