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Vorstellungsgespräch

Es hat schon etwas Wahres: Bewerbungsgespräche sind ein bisschen wie Flirts. Die ersten Sekunden entscheiden sehr vieles; einen schlechten ersten Eindruck kann man nur mühsam wieder wettmachen, ein guter bringt einen viele Schritte nach vorn auf dem Weg zum Traumjob. Allein auf einen guten ersten Eindruck sollte man jedoch nicht bauen. Damit könnte man böse auf die Nase fallen.

Vorbereitung

Der Vorstellungstermin steht, man weiß, wann man wohin kommen soll. Wichtig ist es, sich zuvor zu überlegen, wie man zum vereinbarten Ort kommt, welche Verkehrsmittel man benutzt und wie viel Zeit der Weg benötigt. Es ist besser, großzügig zu planen, den Stau oder die verspätete Bahn mit einzukalkulieren. Unpünktlichkeit macht es schwierig, einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen.

Die meisten Unternehmen sind heute im Internet präsent; falls noch nicht geschehen, sollte der Webseite ein ausgiebiger Besuch abgestattet werden. Man sollte wissen, mit wem man es zu tun hat und bereits im Vorfeld sollten mögliche Fragen überlegt sein. Dem Gesprächspartner signalisiert das Engagement und Interesse am Unternehmen.

Gut ist es auch, sich vorab möglichst viele Fragen auszudenken, die während des Vorstellungsgesprächs gestellt werden könnten, und einmal zu überlegen, was man denn da antworten könnte. Unangenehme Fragen sollte man dabei nicht ausklammern: Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit und auch kritische Fragen wie „Warum haben Sie denn solange studiert?“ werfen einen nicht aus der Bahn. Diese Vorbereitung kann man auch gut mit Freund oder Freundin durchspielen. Er oder sie sollte einem ruhig die fiesesten Fragen stellen, die die Fantasie ausbrütet. Nach solch einer Vorbereitung wird das eigentliche Vorstellungsgespräch zum Kinderspiel.

Kleidung

Unendlich viel wird über passende Kleidung für ein Vorstellungsgespräch geschrieben. Klar ist, dass Knitterlook und Flecken auf Hemd oder Bluse eher einen schlechten Eindruck hinterlassen. Ansonsten sollte man den Kleidungsstil der Firma oder Branche anpassen, bei der man sich bewirbt, ohne sich dabei zu verbiegen. Banken legen beispielsweise häufig Wert auf Anzug oder passende weibliche Business-Kleidung. Als potenzieller Kreativer in einer Werbeagentur darf man dagegen meist etwas legerer erscheinen. Ein Blick auf den Internetauftritt der Firma kann auch in diesem Fall helfen: Wie präsentiert sie sich? Eher konservativ? Flippig? Modern? Welche Kleidung könnte wohl zu solch einem Unternehmen passen?

Das eigentliche Gespräch

Auch hier gibt es unendlich viele Tipps im Internet: wie man richtig sitzt, ob man Hände schüttelt oder nicht, welche Körpersprache man wählt. Man kann Tage und Nächte damit verbringen, sich diese Tipps anzueignen, die sich teilweise auch widersprechen. Man kann es auch sein lassen. Jedes Gespräch ist anders, jedem Gesprächspartner fallen andere Dinge auf. Sich auf etwas vorzubereiten, auf das man sich eigentlich nicht richtig vorbereiten kann, macht nur nervös. Natürlich sollte man nicht Kaugummi kauend ins Vorstellungsgespräch kommen und seinen Gesprächspartner mit „Hey Mann, alles klar?“ begrüßen, aber das sind Selbstverständlichkeiten. Idealerweise wird aus einem Vorstellungsgespräch tatsächlich ein Gespräch, bei dem man als Bewerber eigene Fragen mit Antworten mischen kann. Reine Abfragespiele, die einen nur die Fragen des jeweiligen Gegenübers beantworten lassen, sollten vermieden werden. Besser ist es, auch selbst Fragen zu stellen und den Gesprächspartner ebenfalls erzählen zu lassen.

Schließlich: Selbst ein gutes Vorstellungsgespräch muss nicht zwangsläufig zum Erfolg führen. Man sollte deshalb nicht in Selbstzweifeln ertrinken, wenn man den gewünschten Job nicht bekommt. Viele, viele Dinge können die Entscheidung für oder gegen einen Bewerber beeinflussen. Ein wesentliches Kriterium für Erfolg ist und bleibt Hartnäckigkeit.
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