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Arbeiten & Rechtliches - Karriere & Jobben
Jobben zur Finanzierung des Studiums wird immer wichtiger. Auf verschiedene Anstellungsarten für Studenten und damit verbunden rechtliche und steuerliche Eigenheiten wollen wir genauer eingehen.

Lohnsteuerkarte

Viele Tätigkeiten werden über die Lohnsteuerkarte abgerechnet. Diese wird von der Gemeinde oder Stadt (Einwohnermeldeamt) deines Hauptwohnsitzes ausgestellt. Du legst also deinem Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte vor und die anfallende Lohnsteuer richtet sich nach deiner Steuerklasse und deinem Monatslohn. Die Lohnsteuer entrichtet dein Arbeitgeber für dich. Am Jahresende ist eine Steuererklärung erforderlich und oft auch nützlich, denn nicht selten kommt es zu Rückerstattungen von Lohnsteuer. Die Lohnsteuerkarte bekommst du nach neuer Regelung am Jahresende nicht mehr zurück. Dein Arbeitgeber übermittelt die Daten direkt an das Finanzamt und händigt dir eine Kopie aus. Beachte die Regelungen einer eventuell anfallenden Sozialversicherung.

Minijob bis 400 Euro

Wenn dein regelmäßiger Monatslohn maximal 400 Euro beträgt, dann kann auf die Vorlage einer Lohnsteuerkarte verzichtet werden. In diesem Fall bekommst du deinen Lohn in voller Höhe ausbezahlt und dein Arbeitgeber entrichtet einen Pauschalbetrag von 25% für Sozialversicherung und Lohnsteuer. Vor Aufnahme der Tätigkeit hat dich dein Arbeitgeber darüber aufzuklären, dass du mit einem Verzicht von 7,5% deines Lohns Rentenansprüche erwerben kannst.

Niedriglohnjob (Gleitzone)

Die Gleitzone ab 400 Euro bis 800 Euro monatlichem Verdienst gelten hier die Regelungen wie bei jeder Anstellung über die Lohnsteuerkarte, für die Sozialversicherung gelten dagegen abweichende Regelungen. Auch besteht die Möglichkeit einer Rückerstattung von zu viel gezahlter Lohnsteuer.

Gewerbeschein

Eine sowohl bei Studenten als auch bei Arbeitgebern beliebte Möglichkeit. Du holst dir bei deiner Gemeinde oder Stadt einen Gewerbeschein (ca. 30 bis 60 Euro) und schon bist du selbständig. Das Finanzamt schickt dir noch einen Fragebogen und eine Steuernummer. Im Fragebogen kannst du die Option Kleinunternehmer nach § 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz wählen. Dann hast du mit Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) nichts am Hut, d.h. auf Rechnungen darf keine ausgewiesen werden und monatliche oder vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldungen entfallen. Das Thema der Scheinselbständigkeit ist seit Jahren auf dem Tisch und darf nicht unterschätzt werden.

Ausländische Studenten

Die Besteuerung ausländischer Studenten richtet sich nach dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen dem Heimatland und der Bundesrepublik. Allen ausländischen Studenten kann vor Aufnahme der Tätigkeit nur Empfohlen werden, sich beim Finanzamt nach einer eventuellen Steuerfreiheit zu erkundigen.

Weitere Informationen:
» Minijob-Zentrale
»
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