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Studienabschlüsse

Im Zuge der Profilbildung von Universitäten und Fachhochschulen stehen für immer mehr Studiengänge verschiedene Abschlüsse zur Verfügung. Du als angehender Student musst vorBeginn des Studiums entscheiden welchen Studienabschluss du gerne auf deiner Visitenkarte stehen hättest. Dabei spielt auch die Hochschulart eine entscheidende Rolle. In der Regel wird aber an einer Hochschule der Studiengang mit einem möglichen Abschluss angeboten, falls du dich für einen anderen entschieden hast, dann bleibt nur der Wechsel des Hochschulortes. Einige Studienfächer wie Medizin erlauben keinerlei Wahlmöglichkeiten. Die wichtigsten Abschlüsse an deutschen Hochschulen werden nachfolgend erläutert.

Diplom

Der Paradeabschluss und auch häufiger Standard für viele Fächer. Mittlerweile wird er jedoch nicht zuletzt aufgrund des Bologna-Prozesses immer mehr durch Bachelor- und Master-Studiengänge ersetzt. Diese Umstrukturierung soll vereinbarungsgemäß bis 2010 abgeschlossen sein. Ein deutsches Diplom ist vor allem innerhalb Deutschlands ein Qualitätssiegel, International aber unbekannt und daher sind Bewerbungen im Ausland oft erschwert. Ein Diplom an einer Universität berechtigt zur Promotion und das führen ohne einen Zusatz. Ein an einer Fachhochschule erworbenes Diplom muss mit dem Zusatz (FH) gekennzeichnet werden. Für die Berufsakademie wird der Zusatz (BA) geführt. Die Regelstudiendauer reicht von 6 Semestern an der Berufsakademie über 8 an der FH bis hin zu 9 oder 10 an einer Uni.

Magister

Das übliche Pendant zum Diplom in den Geisteswissenschaften ist der Magister-Abschluss, genau genommen Magistra Artium (M.A.). In der Regel werden dabei ein Haupt- und zwei Nebenfächer kombiniert studiert. Der Vorteil eines Magisterstudiums liegt zweifellsfrei in den vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der Fächer. Dadurch wird sichergestellt, dass Interessensschwerpunkte studiert und vertieft werden. Der Magisterabschluss ist von der Grundlage also breit gefächert und eröffnet viele Möglichkeiten bei der Berufswahl. Die Regelstudienzeit beträgt meistens 9 Semester und eine Promotion kann angeschlossen werden. Doch auch der Magister-Abschluss ist dem Untergang geweiht und wird wie das Diplom durch Bachelor- und Master-Abschlüsse ersetzt.

Staatsexamen (Staatsprüfung)

Das Examen ist dabei in das erste und in das zweite Staatsexamen aufgeteilt. Das erste Staatsexamen bildet dabei den Abschluss des Studiums in den Fächern: Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin, Lehramt, Pharmazie, Lebensmittelchemie und Jura. Nach einer praktischen Ausbildung steht das zweite Staatsexamen an. Erst durch das zweite Examen erhält man in der Regel einen brauchbaren Abschluss. Studieninhalte und Prüfungen sind von staatlicher Seite geregelt und werden wie das Abitur von einer zentralen Stelle entwickelt und geprüft. Die Inhalte und Prüfungen der anderen Studienabschlüsse obliegen dagegen der jeweiligen Hochschule. Auch hier ist eine Promotion möglich, in den medizinischen Studiengängen sogar wesentlich erleichtert.

Bachelor

Der übliche Abschluss im englischsprachigen Ausland und die erste Phase eines gestuften Studiums. Die zweite Phase ist der Master-Abschluss. Wie bereits erläutert sollen die in Deutschland üblichen Studienabschlüsse Diplom und Magister bis 2010 schrittweise von Bachelor- und Master ersetzt werden. Dahinter steht die Idee der Internationalisierung der Abschlüsse und Vergleichbarkeit. Der Bachelor ist dabei - zumindest theoretisch - in nur 6 Semestern zu erreichen. Diese kurze Studiendauer soll das Eintrittsalter in das Berufsleben heruntersetzen. Die Ausbildung ist aufgrund der Kürze nicht vertieft, sondern allgemein auf das Berufsleben vorbereitend. Zur Vertiefung ist die zweite Phase des gestuften Studiums geschaffen worden. Dabei soll ein Student mit Bachelor an einer Fachhochschule an einer Universität den Master machen können und umgekehrt. Eine Promotion ist erst mit dem Master möglich. Ein großer Kritikpunkt ist die fehlende Unterscheidung zwischen Abschlüssen an Uni und FH, hier ist im Gegensatz zum Diplom kein Zusatz vorgesehen. Die Abschlussbezeichnungen unterscheiden sich nach der Studienrichtung in Bachelor of Arts (M.A.), Bachelor of Science (B.Sc.) und Bachelor of Engineering (B.Eng.). Die Bezeichnung für eine Studienrichtung kann von Hochschule zu Hochschule stark variieren.

Master

Die zweite Phase des zweigliedrigen Studiums ist die Erlangung des Master-Abschlusses mit dem auch promoviert werden kann. Die Vertiefung des Fachgebiets nach erfolgreich abgeschlossenem Bachelor-Studium ist hier der Kern der Ausbildung. Dabei muss der Master nicht sofort angeschlossen werden. Es ist auch möglich nach einer Berufsphase den Master-Abschluss noch zu machen. Der Master steht in Deutschland auf der gleichen Stufe wie ein Diplom- oder Magister-Abschluss. Aufbauend auf den 6 Semester dauernden Bachelor-Studiengang ist ein Master-Studium mit 2 bis 4 Semestern relativ kurz. Insgesamt ergibt sich also eine Studienzeit von 8 bis 10 Semestern, wie bisher bei Diplom und Magister üblich. Auch hier werden die Bezeichnungen des Abschlusses nach der Fachrichtung, allerdings unter den Hochschulen wieder unterschiedlich vergeben: Master of Arts (M.A.), Master of Science (M.Sc.), Master of Engineering (M.Eng.) und Master of Business Administration (MBA).
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