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Beziehungstypen

Beziehungstypen - welcher ist der Richtige für mich?

Für jeden Topf gibt es einen Deckel, sagt ein Sprichwort. Doch welcher Deckel ist der richtige und woran erkennt man diesen? Um zu vermeiden, dass die eigene Beziehung wie ein defekter Schnellkochtopf stets kurz vor der Explosion steht, ist es wichtig zu wissen, einen zu einem selbst passenden Partner zu finden. Doch halt - Gegensätze ziehen sich an, so ein anderes Sprichwort. Stimmt dies vielleicht doch? Ja und nein, sagen dazu Experten und Wissenschaftler. Wenngleich wir Gegensätze am Anfang einer Beziehung durchaus interessant finden können, so beginnen sie uns irgendwann zu nerven und somit die Beziehung zu belasten. So haben Forscher auch herausgefunden, dass die Paare in langen und glücklichen Beziehungen nur in Ausnahmefällen aus sehr verschiedenen Charakteren bestehen. Die beiden Partner müssen nicht zwangsläufig die gleichen Interessen teilen, sollten aber ähnliche Vorstellungen darüber haben, was eine gute Beziehung ausmacht. Bei gleichen Beziehungstypen ist die Aussicht auf Erfolg ungleich höher, als wenn die Erwartungen an eine Beziehung sich deutlich unterscheiden. Um von vornherein Enttäuschungen vermeiden zu können, hilft es trotz aller Schmetterlinge im Bauch kritisch zu hinterfragen, ob die Vorstellungen in den wesentlichen Punkten übereinstimmen. Folgende Beziehungstypen, oder Kombinationen daraus, sind am häufigsten in unserer Gesellschaft anzutreffen:

Eros

Der Eros-Typ möchte das Leben leidenschaftlich und in vollen Zügen genießen. Der Partner ist für ihn nicht nur Beziehungspartner sondern zugleich auch Aushängeschild in der Öffentlichkeit. Sowohl männliche als auch weibliche Eros-Typen stellen hohe Ansprüche an ihren Partner. Eros-Männer lieben es im Mittelpunkt zu stehen. Frauen, die damit ein Problem haben, werden mit diesem Beziehungstypen niemals glücklich werden können. Auf der anderen Seite zeigt der Eros-Mann viel Leidenschaft, erwartet dies jedoch auch von seiner Partnerin. Eros-Frauen möchten sich mit ihrem Partner nicht nur repräsentieren, sondern erwarten auch ein hohes Maß an Zuwendung und möchten wie eine Prinzessin behandelt werden. Erosfrauen achten zudem sehr auf ihr Äußeres und gehen gerne shoppen. Männer, die für ihre wöchentliche Maniküre kein Verständnis aufbringen oder ihr neues Kleid nicht bemerken, werden mit Erosfrauen langfristig ihre Probleme haben, da sich diese dann nicht entsprechend gewürdigt fühlen.

Agape

Dem Agape-Typ geht es um das dauerhafte Gelingen seiner Beziehung in guten wie in schlechten Zeiten. Beziehungen, mit jemandem anderes als dem potenziellen Partner fürs Leben, haben für den Agape-Typen keinen Sinn. Nur wenn er das Gefühl hat, eine Beziehung fürs Leben aufbauen zu können, lässt er sich darauf ein. In dieser Beziehung ist er dann sogar bis zur Selbstaufgabe bereit, die Beziehung zu pflegen und zu beschützen. Der männliche Agape-Typ beginnt eine Beziehung mit dem Ziel, eine langfristige, ewige Partnerschaft aufzubauen und strebt stets auf das langfristige Ziel der Ehe hin. Gemeinsam alt werden ist sein Wunsch, das Äußere seiner Partnerin ist ihm dabei nicht so wichtig wie die inneren Werte. Agape-Frauen fallen uns in der Regel aufgrund ihres zurückhaltenden und stillen Verhaltens nur selten sofort auf. Sensibilität und Feinfühligkeit sind für die Agape-Frau von größter Bedeutung, damit sie sich bei ihrem Partner fallen lassen kann. Verliebt sie sich in jemanden, so geht sie bedingungslos in diese Beziehung.

Pragma

Der Pragmatiker sucht, wie der Name schon andeutet, die zweckmäßige, praktische Beziehung. Die Beziehung wird planmäßig vom Kopf aus eingegangen mit dem Ziel, die eigenen sozialen, ökonomischen und emotionalen Bedürfnisse zu befriedigen. Der pragmatische Mann hat ganz klare Vorstellungen davon, wie seine Beziehung auszusehen hat. Eine Frau, die von seinen Ansprüchen und Vorstellungen abweicht, hat bei ihm keine Chance. Der Pragmatiker hat ganz klare Vorstellungen von seiner Zukunft und was er erreichen möchte. Wenn die Partnerin seinen Ansprüchen nicht gerecht wird, sieht er seine ehrgeizigen Lebensziele in Gefahr und nimmt von einer Beziehung Abstand. Auch Pragmatikerinnen suchen ihren Partner nach rationalen Gesichtspunkten aus. Entdecken sie Hindernisse die zu Problemen in der Beziehung führen könnten, so ist der Mann auch dann nicht der Richtige für sie, wenn sie sich emotional zu ihm hingezogen fühlen. Wenn sie einmal eine Beziehung eingegangen sind, pflegen Pragmatikerinnen diese sorgfältig und setzen sie nicht leichtfertig aufs Spiel.

Ludus

Der Ludus-Typ möchte das Leben wie der Eros-Typ genießen, allerdings auf eine abwechslungsreichere und spielerische Art. Die Beziehung gibt ihm Halt, wenn er ihn benötigt, richtig fest binden möchte er sich aber nicht. Die Beziehung wird dadurch mal stärker und mal weniger stark gelebt, je nachdem ob der Wunsch nach Geborgenheit oder die Abenteuerlust überwiegen. Besitzansprüche an den Partner sind für ihn ein klarer Trennungsgrund. Der Ludus-Mann kann ohne Abwechslung und Fantasie nicht leben. Er lässt seiner Partnerin Freiheiten, verlangt diese aber ebenso von ihr. Wenn seine Partnerin ihn zu eng an sich binden will, wird er sich höchstwahrscheinlich verabschieden. Seine Partnerin muss akzeptieren, wenn er auf einmal für ein paar Monate durch Europa trampen möchte oder sich mit anderen Frauen amüsiert. Eine ernsthafte Zukunftsplanung (Heirat, Kinder, etc.) ist mit einem Ludus-Mann nicht möglich. Die Ludus-Frau ist stets auf der Piste und die sprichwörtliche Partymaus. Sie ist ständig unterwegs und liebt das Nachtleben. Ein Mann der romantische Abende zuhause liebt, wird diese überwiegend alleine verbringen müssen. Ein Partner der nicht mindestens genauso aktiv ist, wird sich einsam und alleine fühlen, da seine Partnerin ihren Freiraum benötigt. Die Ludus-Frau hält nichts von der klassischen weiblichen Beziehungsrolle und möchte alles - nur keine Kinder bekommen oder heiraten.

Mania

Mania-Beziehungstypen sind besitzergreifend und sehnen sich stets danach wie besessen zu lieben und genauso geliebt zu werden. Zuviel Liebe gibt es für diesen Beziehungstypen nicht. Hat der Mania-Typ nicht stets das Gefühl geliebt und gebraucht zu werden, so wird er reizbar und misstrauisch. Ohne eine ständige Bestätigung der Liebe durch seinen Partner kommt dieser Typ nicht aus. Mania-Männer besitzen oft ein unterdurchschnittliches Selbstwertgefühl und flüchten sich in eine Partnerschaft, um dieses Defizit zu kompensieren. Ohne eine Beziehung fühlt sich der Mania-Mann seiner Umwelt schutzlos ausgeliefert. Der Mania-Mann hat keine bestimmten Vorstellungen von seiner Traumfrau, solange sie ihn nur ausreichend ihre Zuneigung spüren lässt. Auch die Mania-Frau ist stark auf die Beziehung angewiesen und wird leicht eifersüchtig. "Wo warst Du solange?", "Warum hast Du mich nicht angerufen?" oder "Du kümmerst Dich nicht um mich" sind Phrasen die der Partner einer Mania-Frau nur allzu leicht zu hören zu bekommt. Der Partner gehört ihr und hat sich dementsprechend um sie zu kümmern.

Storge

Für Storge-Typen ist der Song "1000 Mal berührt…" wie auf den Leib geschrieben. Sie verlieben sich nicht in einen Fremden; eine Beziehung kann nur aus einer Freundschaft heraus entstehen. Storge-Typen sind diejenigen, die auf einmal nach Monaten merken können, dass sie für einen Freund bzw. eine Freundin doch mehr empfinden, als sie vorher je gedacht haben. Die geistige Nähe ist für sie entscheidender als das Körperliche. So ist es nicht überraschend, dass für Storge-Typen der Partner meistens auch gleichzeitig der beste Freund ist. Storge-Männer suchen nach einer Frau die ihnen möglichst eine "Schwester im Geiste" ist. Vertrauen, Verständnis und Sicherheit sind ihnen eminent wichtig. Storge-Frauen wollen sich geborgen fühlen und können sich oft nicht erinnern, wann aus Freundschaft Liebe wurde.
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